Seraja
Verlag-Reisen-Dienste mit Rainer und Beate Zelewske

Reisebericht Israel im Oktober 2019


Die Israelreise-Auf den Spuren Jesu


Eine kleine Zusammenfassung der Highlights der Reise, die mich besonders fasziniert haben:

Unser erstes Ziel war Nazareth.

Dort gibt es ein wunderschönes Freilichtmuseum. Ein Dorf, wie es zu Jesu Zeiten hätte sein können.

Ein Olivenhain ,Weinstöcke und eine Weinpresse waren zu sehen. Angestellte liefen in Outfits wie

aus der damaligen Zeit durch den Ort. Wir sahen z. B. einen Hirten mit lebendigen Schafen, eine Frau,

die Wolle gesponnen hat und einen Zimmermann, dem wir bei seiner Arbeit zuschauen durften. In

einer Synagoge hielt uns der Museumsführer eine kurze Andacht. Zum Abschied bekamen wir alle

eine Öllampe als Andenken geschenkt.

Im See Genezareth konnten wir unsere Füße kühlen. Mit dem Schiff fuhren wir nach Tiberias und

hörten dabei die Geschichte der Sturmstillung.

Am nächsten Tag besichtigten wir den Berg der Seligpreisungen, die dann auch vorgelesen wurden.

Hier ist in einem wunderschönen Park eine Kirche gelegen und man kann hier herrlich zur Ruhe

kommen. An verschiedenen Stellen haben sich Gruppen getroffen, um Gott anzubeten und zu singen.

Wir hatten Zeit, um diese Atmosphäre zu genießen.

Nach der Busfahrt durch die Wüste von Judäa kamen wir nach Jerusalem. Der Blick vom Ölberg auf

die Stadt ist atemberaubend. Unser Reiseführer, der Juda heißt und ein aus der Schweiz stammender

Jude ist, erklärte ins von hier aus wo sich welche Kirche befindet. Am jüdischen Friedhof vorbei,

gingen wir zum Garten Gethsemane, wo wieder die passende Bibelstelle vorgelesen wurde.

In der Stadt durften wir erstmal an der Klagemauer Gott unsere Anliegen bringen. Dann liefen wir

über die Via Dolorosa zur Grabeskirche, die voller Menschen aus vielen verschiedenen Ländern war.

Nach einem kleinen Stadtbummel kamen wir zum Gartengrab, von dem ich sehr begeistert war, denn

es gibt dort einen herrlichen Garten um das Grab herum, indem eine ruhige friedliche Stimmung war.

Wir feierten dort das Abendmahl miteinander, was wir alle sehr genossen haben.

Am nächsten Tag erfrischten wir unsere Füße im Jordan, wahrscheinlich da, wo Johannes Jesus

getauft hat. Kleine Fische nagten an unseren Füßen, dass es kitzelte. Beate und Rainer hatten

verschiedene Bibelstellen auf Karten vorbereitet, von denen immer einer für einen von uns gezogen

und vorgelesen wurde. Faszinierend war, wie jeder Vers zu jedem Einzelnen gepasst hat! Dann gab

es noch einen persönlichen Segen. Das tat gut!

Die Höhlen von Qumran haben wir besichtigt und sind dann mit der Schweizer Seilbahn auf die

ehemalige Festung Massada gefahren. Der Blick über das Tote Meer ist von dort wunderschön!

Bisher waren alle Hotels sauber und das Essen frisch und lecker. Aber was wir an kulinarischen

Köstlichkeiten in Ein Gedi im Kibbuzhotel erlebt haben, toppte alles! Die einzelnen Zimmer sind in

kleinen Reihenhäuschen in einen wunderschön angelegten botanischen Garten verteilt. Es wachsen

hier in dieser Oase Pflanzen, die ich noch nie vorher gesehen hatte. Viele verschiedene Vogelstimmen

sind hier den ganzen Tag über zu hören.

Auf dem  Gelände gibt es einen großen Pool mit Blick über das Tote Meer und einen SPA-Bereich.

Auf einer großen Wiese unter zwei riesigen Bäumen erlebten wir unsere täglichen Bibelstunden mit

Beate und Rainer. Zum Singen begleitete uns Rainer auf seiner Okulele. Echt goldig!

Weiter oben am Berg ist das Restaurant, indem ein lustiger Koch, der auch Komiker hätte werden

können, ein unbeschreibliches Buffet für uns vorbereitete.

Fast stündlich fährt der Bus zum Toten Meer. Wir waren überrascht von der Wärme des Wassers und

dem Phänomen, dass es einem so"die Füß nuff lupft". Das ölige Gefühl auf der Haut und der bittere

Geschmack im Mund waren auch gewöhnungsbedürftig. Gut, dass es direkt am Strand Duschen gibt!

Für die Unternehmungslustigen von uns gab es die Möglichkeit zum Davidswasserfall zu laufen. Auch

hier eine wunderschöne Oase mitten in der Wüste. Steinböcke grasten sogar am Wegrand.

Am letzten Tag in Tel Aviv stieg eine Reiseführerin in unseren Bus, die uns eine schnelle Stadtführung

gegeben hat mit halbstündiger Pause am Strand vom Mittelmeer. Wir besuchten in Jaffa das Haus

von Simon dem Gerber.

Zum krönenden Abschluss gab es bei Sonnenuntergang am Hafen ein köstliches israelisches

Abendessen.

Übrigens war es faszinierend mitzuerleben, wie schnell wir uns als gesamte Gruppe so harmonisch

zusammengefunden haben. Jeder hat jeden schätzen gelernt.

Ich glaube, dass sich alle am Ende der Reise an Körper, Geist und Seele gestärkt gefühlt haben.

Unser Dank gilt an erster Stelle Gott, der uns zusammengeführt, bewahrt und reich beschenkt hat!

An zweiter Stelle danken wir Beate und Rainer, die für uns alles so gut geplant und organisiert haben

und uns wunderbare geistliche Impulse gegeben haben!


Simone Weil

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